Traditionelle chinesische Fächer verbinden Zweckmäßigkeit mit kulturellem Erbe.
„Faltfächer“ bestehen aus Bambusrahmen und Reispapieroberflächen und sind faltbar, um sie leicht transportieren und aufbewahren zu können. Die Bambusrippen sind mit Landschaften oder Kalligrafie verziert, während das Papier mit Tusche- und Aquarellblumen und -vögeln bemalt ist. Jede Falte verkörpert wissenschaftliche Eleganz.
„Runde Fächer“ haben eine mondähnliche Kreisform, deren Seiden- oder Gobelinoberflächen mit Mustern wie Pfingstrosen und Mandarinenten bestickt sind. Die Griffe sind mit Jadeanhängern oder Quasten verziert und vereinen so höfische Eleganz mit volkstümlicher Frische. Sticktechniken des immateriellen Kulturerbes verwandeln jeden Fächer in ein bewegendes poetisches Gemälde.
„Hüftfächer“ zeichnen sich durch kompaktes Design aus, oft mit Holzrahmen und Stoffoberfläche – manche sind faltbar und lassen sich so bequem an der Hüfte tragen. Ihre Oberflächen zeigen volkstümliche Motive, die durch Brandmalerei oder Handbemalung entstanden sind und so Zweckmäßigkeit mit dekorativem Charme verbinden.
Alle drei Typen, deren Wurzeln in Bambus, Holz, Seide und Papier liegen, vereinen Schnitzereien, Malereien und Stickereien in kompakten Formen. Faltbare Designs harmonieren mit klassischen Strukturen und eignen sich perfekt für Hanfu, elegante Zusammenkünfte oder die Inneneinrichtung – sie hauchen traditioneller Handwerkskunst für die moderne Welt neues Leben ein.